Laval: Dominic Geisseler wird Para-Kletter-Europameister, Sarah Longhi gewinnt Bronze

An den Europameisterschaften im Para-, Lead- und Speedklettern im französischen Laval hat das Schweizer Team sechs Finalplätze erreicht. Ein Para-Kletterer und eine Para-Kletterin standen auf dem Podest. Vom 28. bis 30. August fanden in Laval die Europameisterschaften im Sportklettern statt. Nebst den Disziplinen Lead und Speed wurden auch die Titel im Para-Klettern vergeben. Der Para-Kletterer Dominic Geisseler aus Pratteln wurde Europa-Meister, seine Teamkollegin Sarah Longhi holte die Bronzemedaille.

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Moser siegt – Wind knackt Vier-Minuten-Marke

Das GalAthletics in Bellinzona hat am Sonntagabend hochklassige Leichtathletik und mehrere starke Schweizer Leistungen geboten. Angelica Moser gewann den Stabhochsprung mit 4,77 Metern, während Joceline Wind über 1500 Meter erstmals in ihrer Karriere unter vier Minuten blieb. Für den internationalen Höhepunkt sorgte Nadia Battocletti: Die Italienerin gewann die 1500 Meter in 3:57,54 Minuten und stellte damit einen neuen italienischen Rekord auf. Nur wenige Tage nach Weltklasse Zürich bestätigte Angelica Moser erneut ihre aussergewöhnliche Konstanz. Die Europameisterin übersprang in Bellinzona 4,77 Meter und setzte sich damit in einem international stark besetzten Feld durch.

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Müllflut auf Strassen und Plätzen: Littering wird immer mehr zum Ärgernis

Zigarettenstummel am Bahnhof, Getränkedosen im Park oder Verpackungen am Strassenrand: Littering ist auch in der Schweiz ein alltägliches Ärgernis. Was für den Einzelnen nach einer kleinen Nachlässigkeit aussieht, verursacht in der Summe beträchtlichen Aufwand und belastet öffentliche Räume und die Umwelt. Littering bezeichnet das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, obwohl Möglichkeiten zur korrekten Entsorgung vorhanden wären. Besonders sichtbar wird das Problem an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, Plätzen, Parks, Gewässern, Aussichtspunkten oder entlang von Strassen.

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Challenge League bleibt eng – Aarau kann morgen auf Rang zwei springen

Die fünfte Runde der Challenge League hat das Feld an der Spitze weiter zusammengeschoben. Stade-Lausanne-Ouchy bleibt nach dem 1:1 in Winterthur Tabellenführer, dahinter folgen Kriens, Yverdon und Xamax mit jeweils neun Punkten. Der FC Aarau meldete sich mit einem 2:1 gegen Neuchâtel Xamax zurück und kann am Montagabend mit einem Sieg beim FC Wil bis auf Rang zwei vorstossen. Die komplette fünfte Runde wurde bereits am Freitag ausgetragen. Kriens setzte dabei mit einem klaren 3:0 gegen Stade Nyonnais das deutlichste Zeichen. Winterthur rettete gegen Leader Stade-Lausanne-Ouchy in der Nachspielzeit noch ein 1:1, während Yverdon und Wil ebenfalls 1:1 spielten.

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Lugano übernimmt Spitze – GC geht in Vaduz unter

Der Sonntag in der Super League hatte es in sich. Lugano gewann beim FC Sion mit 2:1 und übernimmt mit dem Punktemaximum die Tabellenführung. Meister Thun setzte sich in einem wilden Sieben-Tore-Spiel mit 4:3 beim FC St. Gallen durch. Für die Grasshoppers setzte es derweil einen herben Rückschlag: GC verlor das Kellerduell bei Aufsteiger Vaduz gleich mit 2:5. Der FC Lugano bleibt damit die einzige Mannschaft der Liga ohne Punktverlust. Vier Spiele, vier Siege und zwölf Punkte lautet die beeindruckende Bilanz der Tessiner.

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Lugano TI: Verkehr rund um Bahnhof wird geändert – Hauptarbeiten im Besso starten bald

Im Rahmen des Projekts zur Neuorganisation des Verkehrs im Bereich des SBB-Bahnhofs Lugano (StazLu1) teilen das Departement für Raumplanung (DT), die Stadt Lugano und die Gemeinde Massagno mit, dass in den kommenden Tagen einige Verkehrsänderungen in Kraft treten und die Hauptarbeiten oberhalb des SBB-Bahnhofs im Bereich des ehemaligen Parkplatzes Pestalozzi beginnen werden. Ab Donnerstag, 3. September 2026, wird die abwärts führende Fahrspur der Via San Gottardo zwischen dem nördlichen Bahnhofplatz und dem Besso-Tunnel wieder für den normalen Fahrzeugverkehr geöffnet.

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Bern, ZSC und Zug überzeugen – Chur erlebt klare Testspiel-Niederlage

Die Schweizer Eishockeyclubs haben am Samstag zahlreiche Vorbereitungsspiele bestritten. In der National League überzeugten insbesondere der SC Bern, die ZSC Lions und der EV Zug mit klaren Siegen gegen deutsche Gegner. Der HC Davos setzte sich im Schweizer Duell in Lugano mit 4:1 durch. In der Sky Swiss League gewann Olten gegen Arosa, Visp bezwang die Concordia University nach Verlängerung, während Chur gegen Schwenningen deutlich verlor. Knapp zweieinhalb Wochen vor dem Start der National-League-Saison nimmt die Vorbereitung zunehmend Fahrt auf. Mehrere Schweizer Teams trafen am Samstag auf Clubs aus der DEL oder auf direkte Konkurrenten aus dem eigenen Land. Besonders erfolgreich verlief der Nachmittag für Bern und Zürich: Beide gewannen ihre Heimspiele mit 5:1.

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YB und Basel liefern Spektakel – Kriens rückt in Challenge League vor

Der Schweizer Fussball bot am Wochenende reichlich Gesprächsstoff. In der Super League trennten sich die Young Boys und der FC Basel nach einem spektakulären Schlagabtausch 3:3. Der FC Zürich gewann auswärts bei Lausanne-Sport mit 3:2, während Luzern trotz langer Unterzahl ein 1:1 bei Servette rettete. In der Challenge League wurde die komplette fünfte Runde bereits am Freitag ausgetragen – mit Siegen für Kriens, Aarau und Étoile Carouge. Das grosse Spiel des Samstags fand im Wankdorf statt. YB erwischte gegen Basel einen Traumstart und führte nach Treffern von Joël Monteiro und Samuel Essende bereits nach 14 Minuten mit 2:0.

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Luganersee TI: 36-jährige Schweizerin im See vermisst – Suche in 80 Meter tiefem Wasser

Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern kurz nach 17 Uhr eine Frau im Luganersee als vermisst gemeldet wurde. Die 36-jährige Schweizerin war zuvor mit einem 40-jährigen Deutschen auf einem Boot unterwegs und verschwand während eines Schwimmausflugs im See. Beide haben ihren Wohnsitz im Kanton Zürich.

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Tessin: Polizei kontrolliert Tempo in 28 Orten – unangekündigte Kontrollen weiter möglich

Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist, deren Folgen mitunter schwer oder sogar tödlich sein können. Die Fahrzeuglenkenden werden deshalb erneut aufgefordert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der anderen Verkehrsteilnehmenden einzuhalten.

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Luganese TI: 52-Jährige tot im Luganersee gefunden – Ermittler gehen von Ertrinken aus

Im Zusammenhang mit dem Fund des leblosen Körpers einer 52-jährigen Schweizerin mit Wohnsitz im Luganese in den Gewässern des Luganersees teilen die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mit, dass die bisher angeordneten Abklärungen keine Einwirkung durch Dritte auf den Tod ergeben haben. Aufgrund des gestern Nachmittag eingegangenen vorläufigen rechtsmedizinischen Autopsieberichts ist derzeit, mangels einer offensichtlichen alternativen traumatischen oder pathologischen Todesursache, ein Tod durch Ertrinken die wahrscheinlichste Hypothese.

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Eishockey-Testspiele: Langnau überzeugt – Rapperswil mit Kantersieg

Die Vorbereitung auf die neue National-League-Saison nimmt Fahrt auf. Am Freitag standen mehrere Schweizer Clubs im Einsatz – mit teils deutlichen Ergebnissen. Die SCL Tigers setzten ihren starken Lauf mit einem 5:4 gegen Lugano fort, Rapperswil-Jona fertigte Motor České Budějovice gleich mit 7:2 ab. Auch Ambrì-Piotta und Kloten feierten Siege. Knapp zweieinhalb Wochen vor dem Start der National League am 15. September nutzen die Clubs ihre Testspiele zunehmend für den Feinschliff. Dabei stehen Resultate zwar nicht allein im Vordergrund, die jüngsten Auftritte liefern aber erste Hinweise auf Form und Entwicklung der Mannschaften.

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Wenn jedes Handy Alarm schlägt

Ein schweres Unwetter zieht auf, ein Chemieunfall gefährdet ein Quartier oder ein Hochwasser bedroht mehrere Gemeinden: Künftig soll in der Schweiz nicht mehr nur die Sirene heulen. Menschen im betroffenen Gebiet sollen Warnungen unmittelbar auf ihr Mobiltelefon erhalten – auch ohne installierte Warn-App. Der Bundesrat hat die Einführung von Cell Broadcast am 26. August 2026 beschleunigt und beantragt dafür einen Verpflichtungskredit von 15,8 Millionen Franken. Hinter dem Projekt steckt weit mehr als eine neue Handyfunktion: Die Schweiz baut ihr gesamtes System zur Warnung und Alarmierung der Bevölkerung um. Die Idee klingt einfach. Befindet sich ein Mobiltelefon in einem von einer Gefahr betroffenen Gebiet, erscheint darauf eine kurze Warnmeldung. Niemand muss zuvor eine Telefonnummer registrieren oder bewusst eine bestimmte Warn-App installiert haben. Die Nachricht wird über die Mobilfunkinfrastruktur in einem definierten Gebiet verbreitet.

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Kurzzeitvermietung in der Schweiz: Wenn Airbnb und Co. den Wohnungsmarkt verändern

Wohnraum ist in vielen Schweizer Städten und Tourismusorten knapp – gleichzeitig werden Wohnungen tage- oder wochenweise an Feriengäste und Geschäftsreisende vermietet. Plattformen wie Airbnb und Booking.com haben daraus einen eigenen Markt geschaffen. Für Eigentümer kann das attraktiv sein, für Reisende praktisch und für Tourismusregionen wirtschaftlich interessant. Doch wo ganze Wohnungen dauerhaft dem normalen Mietmarkt entzogen werden, wächst der politische Widerstand. Immer mehr Kantone und Städte suchen deshalb nach Regeln, die zwischen gelegentlichem Home-Sharing und kommerzieller Kurzzeitvermietung unterscheiden. Wie aktuell das Thema ist, zeigt ein Schritt des Bundes: Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat am 28. August 2026 sein Informationsportal zur Kurzzeitvermietung vollständig überarbeitet. Es richtet sich ausdrücklich an Kantone, Städte und Gemeinden, die mit den Folgen von Buchungsplattformen umgehen müssen. Neue Praxisbeispiele aus Bern, Luzern und dem Tessin ergänzen Erfahrungen aus Interlaken, Genf und der Waadt. Dass sich inzwischen der Bund intensiv mit dem Thema beschäftigt, bedeutet allerdings nicht, dass Airbnb und andere Plattformen für die gesamte Schweizer Wohnungsknappheit verantwortlich wären. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Wann ist eine Ferienwohnung tatsächlich zusätzliche touristische Infrastruktur – und wann verschwindet dafür eine Wohnung vom regulären Markt?

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Das Auto weiss zu viel – wie Fahrzeugdaten missbraucht werden

Moderne Autos sind längst rollende Computer. Sie können Standort, Geschwindigkeit, Bremsmanöver, Kilometerstand, Fahrten, Batteriestatus und je nach System sogar Informationen aus Smartphone-Verbindungen erfassen. Viele dieser Daten sind für Navigation, Sicherheit und Wartung sinnvoll. Werden sie jedoch ohne ausreichende Transparenz weitergegeben, für andere Zwecke ausgewertet oder unzureichend geschützt, entsteht ein erhebliches Missbrauchspotenzial. Wie umfangreich die Datensammlung inzwischen sein kann, zeigte 2026 auch eine Recherche von RTS und SRF. Bei modernen Fahrzeugen können Informationen darüber entstehen, wann gefahren wird, wo sich das Fahrzeug befindet, wie stark beschleunigt oder gebremst wird und welche Funktionen genutzt werden.

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Conference League 2026/27: Thun trifft auf Ajax – Lugano reist nach Getafe

Die Schweizer Vertreter kennen ihre Gegner in der Conference League 2026/27. Auf Meister FC Thun wartet mit Ajax Amsterdam ein echtes Highlight, daneben geht es gegen Gent, Hearts, Hajduk Split, Twente und CSKA Sofia. Der FC Lugano bekommt es unter anderem mit Getafe, Kopenhagen und Roter Stern Belgrad zu tun. Beide Schweizer Clubs dürfen sich damit auf sechs internationale Abende freuen. Die UEFA hat am Freitag in Monaco die Ligaphase der Conference League ausgelost. Insgesamt 36 Mannschaften nehmen teil. Anders als in Europa und Champions League bestreitet jedes Team sechs Partien gegen sechs verschiedene Gegner – drei zuhause und drei auswärts.

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Die Schweiz rüstet für den Drohnenkrieg

Drohnen haben die Kriegsführung innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert. Was einst vor allem der Aufklärung diente, kann heute beobachten, stören, Ziele markieren oder selbst Wirkung entfalten. Die Schweizer Armee reagiert nun deutlich auf diese Entwicklung: Das VBS macht Drohnen, Drohnenabwehr und Robotik zu einem strategischen Schwerpunkt, schafft ein neues Zentrum für unbemannte Systeme, baut ein eigenes Drohnenbataillon auf und richtet die Ausbildung neu aus. Dahinter steht eine Erkenntnis, die weit über das Militär hinausgeht: Kleine unbemannte Fluggeräte können auch kritische Infrastruktur, Flughäfen oder Energieanlagen vor neue Sicherheitsprobleme stellen. Am 27. August 2026 hat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport seine neue Stossrichtung vorgestellt. Das Ziel ist nicht lediglich, mehr Drohnen zu beschaffen. Die Technologie soll wesentlich schneller entwickelt, erprobt, eingeführt und innerhalb der Armee verbreitet werden als bisher.

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Wie wetterfest ist die Schweiz wirklich?

Ein schweres Gewitter reicht aus, um zu zeigen, wie eng die moderne Schweiz miteinander vernetzt ist. Am Freitagmorgen zogen kräftige Gewitter mit Sturm, Starkregen und grossem Hagel über weite Teile der Nordschweiz. Rund 46'000 Blitze wurden registriert, lokal erreichten Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern. Strommasten knickten ein, Bahnstrecken wurden beeinträchtigt, Flüge gestrichen und Gebäude beschädigt. Das Ereignis wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie wetterfest ist die Schweiz tatsächlich? Der 28. August 2026 wurde innerhalb weniger Stunden zu einem Belastungstest für ganz unterschiedliche Infrastrukturen. Besonders betroffen waren Teile der Kantone Solothurn, Aargau, Zürich und Schaffhausen. In Solothurn gingen bis zum Mittag rund 290 Schadensmeldungen ein. Ein grosser Teil davon betraf Wassereinbrüche sowie umgestürzte Bäume und andere Sturmschäden.

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