(Gandria TI). Unsere Kolleginnen und Kollegen, die letzten Donnerstag am Grenzübergang Gandria im Einsatz waren, hielten einen Mann an, der zwei Papageien mitführte, die durch das CITES-Übereinkommen geschützt sind.
Der Mann verfügte nicht über die erforderliche Einfuhrbewilligung.
Die GDT Bellinzona Snakes sind mit einem spektakulären Sieg in die neue Swiss-League-Saison gestartet. Die Tessiner bezwangen den EHC Basel nach einem 0:2-Rückstand mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Lenny Schenk verwandelte den entscheidenden Versuch und sicherte Bellinzona die ersten zwei Punkte der Saison 2026/27.
Basel erwischte im Centro Sportivo den deutlich besseren Start. Marcell Révész traf in der 12. Minute zum 0:1, David Hamr erhöhte in der 18. Minute auf 0:2. Doch nach der ersten Pause explodierten die Snakes im Powerplay: Jacopo De Luca, William Hedlund und Ian Marchetti drehten die Partie zwischen der 23. und 26. Minute innerhalb von weniger als drei Minuten auf 3:2.
Dario Kummer glich für Basel noch im zweiten Drittel zum 3:3 aus. Nach der erneuten Bellinzona-Führung durch Dean Schwenninger antwortete Gianluca Barbei in der 51. Minute mit dem 4:4. Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penaltyschiessen entscheiden. Damit startet ausgerechnet Bellinzona, das in unserer Swiss-League-Saisonvorschau als Entwicklungsteam im Fokus stand, mit einem emotionalen Erfolg in die neue Meisterschaft.
Die Reihenfolge für das Davis-Cup-Duell zwischen Brasilien und der Schweiz in Rio de Janeiro steht fest. Dominic Stricker eröffnet am Freitag gegen Brasiliens Topspieler João Fonseca, anschliessend trifft Stan Wawrinka auf Gustavo Heide. Für die Schweiz geht es um den Einzug in die Qualifiers 2027.
Der erste Ballwechsel in der Farmasi Arena ist am Freitag um 15.00 Uhr Ortszeit beziehungsweise 20.00 Uhr Schweizer Zeit vorgesehen. Stricker, aktuell die Nummer 262 der Welt, trifft erstmals auf den Weltranglisten-29. Fonseca. Danach bekommt es Wawrinka mit Heide zu tun, der derzeit auf ATP-Rang 123 geführt wird.
Besondere Bedeutung erhält die Begegnung durch Wawrinkas Abschied vom Davis Cup. Der 41-Jährige bestreitet in Rio seine letzte Begegnung für das Schweizer Team. Der dreifache Grand-Slam-Sieger und Davis-Cup-Champion von 2014 führt die Mannschaft von Captain Severin Lüthi bei diesem wichtigen Aufstiegsduell nochmals an.
(Tenero TI). Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich heute kurz nach 17.30 Uhr auf der Autostrasse A13 auf dem Gemeindegebiet von Tenero ein Verkehrsunfall ereignet hat.
Nach ersten Erkenntnissen war ein 43-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz im Locarnese mit einem Scooter auf der A13 in Richtung Locarno unterwegs.
(Lugano TI). Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz vor 14 Uhr in einem Mehrfamilienhaus am Corso Elvezia in Lugano ein Brand ausgebrochen ist.
Aus Gründen, die durch die polizeilichen Ermittlungen geklärt werden müssen, entwickelte sich das Feuer in der Küche einer Wohnung im vierten Stock.
Der HC Ambri-Piotta verstärkt seinen Trainerstab mitten zum Start der neuen National-League-Saison. Peter Mettler stösst als Goaltending Consultant zu den Leventinern und erhält einen Teilzeitvertrag bis zum Ende der Saison 2026/27. Der erfahrene Schweizer Goalie-Spezialist soll eng mit Torhütertrainer Pauli Jaks zusammenarbeiten.
Ambri will mit der Verpflichtung zusätzliches Know-how in die Arbeit mit seinen Torhütern bringen. Mettler verfügt über langjährige Erfahrung im Schweizer Eishockey: Auf Klubebene arbeitete er unter anderem beim EV Zug und beim HC Davos als Torhütertrainer, zudem war er in verschiedenen Funktionen für die Schweizer Nationalmannschaften tätig – sowohl bei der A-Nationalmannschaft als auch im U20-Bereich.
Die Verpflichtung erfolgt unmittelbar nach dem gelungenen Saisonauftakt der Tessiner. Ambri gewann am Dienstag beim HC Ajoie mit 3:2 nach Penaltyschiessen und holte damit die ersten beiden Punkte der neuen Meisterschaft. Bereits am Freitag wartet mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers die nächste Aufgabe.
Alex Frei nimmt für den entscheidenden Endspurt der U21-EM-Qualifikation einen grossen Umbau vor. Im 25-Mann-Aufgebot der Schweizer «Nati der Zukunft» gibt es gegenüber dem März-Zusammenzug 13 Veränderungen, gleich neun Spieler sind erstmals dabei. Innerhalb von zwölf Tagen warten die entscheidenden Partien gegen Luxemburg, Island und Frankreich.
Erstmals aufgeboten sind Lutfi Dalipi vom FC Vaduz, Bung Hua Freimann vom FC Luzern, Nico Rissi von GC, Joel Ruiz vom FC St. Gallen, Loun Srdanovic von Lille, Ruben Salchli vom SC Kriens, Leandro Schödler und Neil Volken vom FC Zürich sowie Andrej Vasovic vom FC Brügge. Dazu kehren Labinot Bajrami, Alessio Besio, Dorian Derbaci und Alessandro Vogt ins U21-Kader zurück.
Ein Teil des Umbaus hat einen erfreulichen Grund: Zachary Athekame, Winsley Boteli und Sascha Britschgi gehören inzwischen zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft. Über Botelis und Britschgis erste Nomination für Murat Yakins A-Team haben wir bereits berichtet. Für Frei entstehen dadurch Lücken, gleichzeitig öffnet sich für weitere Nachwuchsspieler die nächste Tür.
Murat Yakin leitet nach der Weltmeisterschaft den angekündigten Umbau der Schweizer Nationalmannschaft ein. Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen erstmals im Aufgebot der A-Nati, während Zachary Athekame und Alvyn Sanches zurückkehren. Insgesamt berief der Nationaltrainer 25 Spieler für die ersten vier Partien der neuen Nations-League-Kampagne.
Besonders im Fokus steht Boteli. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion hat sich mit zwölf Toren und fünf Assists in 14 Pflichtspielen für höhere Aufgaben empfohlen. Erst vor wenigen Tagen hatte sich der Genfer klar für die Schweizer Nationalmannschaft entschieden und einen möglichen Verbandswechsel zur Demokratischen Republik Kongo ausgeschlossen. Nun folgt erstmals das Aufgebot für Yakins A-Team.
Auch auf der rechten Abwehrseite beginnt eine neue Phase. Nach dem Rücktritt von Silvan Widmer erhält Parma-Verteidiger Britschgi seine erste Chance. Athekame gehört ebenfalls wieder zum Aufgebot, nachdem er bereits früher zum Kreis der A-Nati gehört hatte, aber noch ohne Einsatz geblieben ist. Mit Sanches kehrt zudem ein weiterer junger Spieler zurück, der bislang drei Testländerspiele für die Schweiz bestritten hat.
Murat Yakin hat erstmals ausführlich auf Noah Okafors Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft reagiert. Der Nati-Trainer verteidigt seine sportlichen Entscheide und macht deutlich, dass ihm vor allem Okafors öffentliches Vorgehen missfällt. «Der Gang an die Öffentlichkeit, das passt mir nicht», sagte Yakin bei der Kaderbekanntgabe für die Nations League.
Yakin erklärte, er habe Okafor ausschliesslich nach dessen Leistungen beurteilt. Besonders mit der Defensivarbeit des Offensivspielers sei er nicht zufrieden gewesen. Diskussionen mit Spielern seien für ihn grundsätzlich kein Problem, betonte der 52-Jährige. Die öffentliche Austragung der Differenzen sieht er dagegen kritisch.
Okafor hatte am 10. September bekanntgegeben, bis auf Weiteres nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen zu wollen. Der 26-Jährige sprach von verletztem Vertrauen, fehlendem gegenseitigem Respekt und nicht eingehaltenen Zusagen. Unter dem aktuellen Nationaltrainer sehe er keine Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit.
Dominic Lobalu führt am Wochenende das fünfköpfige Schweizer Aufgebot an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen an. Der 28-Jährige startet am Samstag über 5 Kilometer und trifft dabei auf ein hochkarätiges Feld um Weltmeister Jimmy Gressier und Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen. Neben Lobalu vertreten Jonas Raess, Joceline Wind, Delia Sclabas und Oria Liaci die Schweiz.
Lobalu und Raess bestreiten am Samstag ab 14.40 Uhr das 5-km-Rennen der Männer. Beide reisen mit starken Leistungen von der Europameisterschaft in Birmingham nach Dänemark: Lobalu gewann über 10'000 Meter Silber, Raess lief auf Rang 8. Besonders Lobalu dürfte sich in Kopenhagen einiges ausrechnen. Seine persönliche Bestzeit über 5 Kilometer auf der Strasse liegt bei 13:00 Minuten.
Für Lobalu ist die WM zugleich der nächste internationale Auftritt im Schweizer Dress. Zuletzt beschäftigte vor allem seine langfristige olympische Zukunft die Schweizer Leichtathletik. Noch immer ist offen, ob er 2028 in Los Angeles für die Schweiz starten darf, wie wir in unserem Beitrag über Lobalus ungeklärte Olympia-Startberechtigung ausführlich eingeordnet haben. Sportlich richtet sich der Fokus nun aber zunächst vollständig auf das schnelle 5-km-Rennen in Kopenhagen.
Remo Freuler hat Olympiakos Piräus zum erfolgreichen Start in die Europa League verholfen. Der Schweizer Mittelfeldspieler bereitete beim 2:1-Heimsieg gegen Jagiellonia Bialystok in der 84. Minute mit einer präzisen Flanke den entscheidenden Treffer von Roman Yaremchuk vor. Freuler stand in der Startelf und spielte durch.
Dabei musste der griechische Rekordmeister zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Kajetan Szmyt brachte Jagiellonia in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause gelang Olympiakos die Antwort: Armando González traf in der 43. Minute zum 1:1. Lange blieb die Partie danach offen, ehe Freuler sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit auf der rechten Seite zur Flanke kam. Yaremchuk setzte sich im Strafraum durch und köpfte den Ball zum 2:1 ins Tor.
Für den 34-jährigen Schweizer ist der entscheidende Assist ein weiteres positives Signal nach seinem Wechsel nach Griechenland. Freuler hatte Bologna im Sommer nach drei Jahren verlassen und unterschrieb Mitte August bei Olympiakos. Sein Abschied aus Italien war Teil eines grösseren Umbruchs bei den Schweizer Legionären, den wir in unserer Serie-A-Saisonvorschau mit Schweizer Perspektive eingeordnet haben. In Piräus übernimmt der erfahrene Nationalspieler nun bereits wichtige Verantwortung im zentralen Mittelfeld.
Aurèle Amenda hat sich beim 1:3 von Coventry City gegen Aston Villa im League Cup verletzt. Der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger musste bereits in der 12. Minute ausgewechselt werden und verliess den Platz gestützt. Eine offizielle Diagnose zur Schwere der Verletzung liegt bislang nicht vor.
Amenda hatte wie in sämtlichen bisherigen Premier-League-Partien von Coventry in der Startelf gestanden. Nach einem frühen Rückstand durch Tammy Abraham in der 7. Minute war für den Schweizer der Abend jedoch schnell beendet. Ethan Pinnock ersetzte ihn. Zur genauen Verletzung gibt es unterschiedliche Angaben: Während britische Berichte eine Blessur im Bereich des Knöchels vermuten, wurde andernorts die Wade genannt. Entscheidend ist deshalb vorerst nur, dass weitere Untersuchungen Klarheit bringen müssen.
Der Zeitpunkt ist für Amenda besonders ungünstig. Die Schweizer Nationalmannschaft startet am 26. September in Skopje gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland. Amenda gehörte zuletzt zum Kreis der Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2026 dabei. Noch am Wochenende hatte er beim 0:5 von Coventry gegen Brighton über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.
Winsley Boteli steht unmittelbar vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion soll heute erstmals für die Schweizer A-Nationalmannschaft aufgeboten werden. Die offizielle Bestätigung durch Nationaltrainer Murat Yakin erfolgt bei der Kaderbekanntgabe am Vormittag.
Boteli hat sich mit einem herausragenden Saisonstart für die Nomination empfohlen. In den ersten acht Super-League-Partien erzielte der Angreifer fünf Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Hinzu kommen sieben Tore und ein Assist aus sechs Qualifikationsspielen zur Conference League. Damit gehört der Genfer zu den produktivsten Schweizer Offensivspielern der bisherigen Saison.
Die Nationalmannschaftsfrage hatte Boteli zuletzt selbst eindeutig beantwortet. Der Sohn einer kongolesischen Mutter ist in der Schweiz geboren und spielt seit der U15 für die Nachwuchsauswahlen des SFV. Anfang September erklärte er, dass die Schweiz für ihn stets die erste Wahl gewesen sei. Über Botelis klares Bekenntnis zur Schweizer Nationalmannschaft hatten wir bereits berichtet. Nun dürfte Murat Yakin den formstarken Sion-Stürmer erstmals ins A-Kader holen.
Am 18. September 2026 findet die 21. Durchführung des internationalen „PARK(ing) Day“ statt. Was 2005 in San Francisco begann, verbreitet sich inzwischen auf der ganzen Welt: Platz, der im Alltag dem Auto zugesprochen wird, soll am PARK(ing) Day für alle zugänglich sein. Seit 2014 koordiniert die verkehrspolitische Umweltorganisation umverkehR diesen Tag in der Schweiz.
Gemäss der offiziellen Fahrzeugstatistik des Bundes wurden allein im Juli 2026 in der Schweiz 29'030 neue Strassenmotorfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Jedes dieser Fahrzeuge braucht Platz: zum Fahren, aber vor allem zum Abstellen. In der Schweiz gibt es schätzungsweise 8 bis 10 Millionen Parkplätze. Die LITRA schätzt die dafür benötigte Fläche auf rund 120 Quadratkilometer. Das entspricht ungefähr die Fläche des Vierwaldstättersees. Ein Teil dieser Parkplätze befindet sich auf öffentlichem Grund.
Patrick Fischer akzeptiert die vierjährige Sperre des Eishockey-Weltverbands IIHF nicht. Der frühere Schweizer Nationaltrainer zieht den Entscheid an den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne weiter. Fischer bestätigte den Rekurs gegenüber Keystone-SDA.
Die IIHF hatte den 51-Jährigen vergangene Woche für vier Jahre von ihren Wettbewerben ausgeschlossen. Hintergrund ist das gefälschte Covid-Zertifikat, mit dem Fischer 2022 an die Olympischen Winterspiele in Peking gereist war. Tätigkeiten als Klubtrainer sind von der IIHF-Sanktion nicht betroffen. Ob Swiss Sport Integrity in der Schweiz zusätzliche Konsequenzen zieht, ist weiterhin offen.
Damit erhält der Fall nun eine neue juristische Dimension. Über die ursprüngliche Vierjahressperre gegen Patrick Fischer hatten wir bereits berichtet. Nun muss sich der Internationale Sportgerichtshof mit der Frage beschäftigen, ob der von der IIHF ausgesprochene Ausschluss in dieser Form Bestand hat.
Nach der 0:2-Heimniederlage der AC Milan gegen Benfica wächst der Druck auf Trainer Rúben Amorim deutlich. Nach Informationen aus Mailänder Fussballkreisen fällt in den Diskussionen um mögliche Alternativen inzwischen auch der Name von Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti. Konkrete Gespräche zwischen Milan und dem 44-jährigen Tessiner sind derzeit allerdings nicht bestätigt.
Amorim war erst im Sommer mit grossen Erwartungen nach Mailand gekommen und erhielt einen kostspielig verstärkten Kader. Rund 165 Millionen Euro investierten die Rossoneri während des Sommer-Transferfensters – so viel wie kein anderer Serie-A-Klub. Allein Gonçalo Ramos und Diego Moreira gehören mit Ablösesummen von bis zu 74 beziehungsweise 65 Millionen Euro inklusive möglicher Boni zu den teuersten Transfers des italienischen Sommers. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den portugiesischen Trainer.
Croci-Tortis Name kommt ausgerechnet in einer Phase auf, in der sein FC Lugano sportlich für Furore sorgt. Die Tessiner schlugen St. Gallen am Mittwochabend mit 4:1, führen die Super League an und sind mittlerweile seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. Damit hat Lugano den Vereinsrekord aus dem Jahr 2020 eingestellt. Bereits vor dem Spiel hatten wir über den Angriff von Croci-Tortis Mannschaft auf die historische Bestmarke berichtet.
Die AC Milan ist mit einer Heimniederlage in die Europa League gestartet. Die Rossoneri verlieren im San Siro gegen Benfica Lissabon mit 0:2. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht erstmals in dieser Europacup-Saison in der Startelf und wird nach 73 Minuten durch Adrien Rabiot ersetzt.
Benfica geht bereits in der 16. Minute in Führung. Fredrik Aursnes findet Dodi Lukébakio auf der rechten Seite, der Belgier zieht nach innen und trifft mit dem linken Fuss ins lange Eck. Die Portugiesen bleiben gefährlich: Wenige Minuten später verliert Milan im Aufbau den Ball, Georgiy Sudakov zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft den Pfosten. Milan findet offensiv dagegen nur selten Lösungen und geht mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.
Für Jashari ist es nach dem Nichteinsatz beim 2:2 gegen Lazio Rom wieder eine Chance von Beginn weg. Der 24-Jährige bildet gemeinsam mit Yunus Musah das zentrale Mittelfeld. Kurz vor der Pause versucht Jashari selbst den Abschluss: Sein Linksschuss von der Strafraumgrenze geht jedoch über das Tor.
Dominik Schmid hat sich nach seinem Wechsel vom FC Basel zu Red Bull Salzburg schnell einen Stammplatz erarbeitet und macht nun erneut Ansprüche auf die Schweizer Nationalmannschaft geltend. Der 28-jährige Linksverteidiger kam bei seinem neuen Klub in neun der ersten zehn Pflichtspiele zum Einsatz. Auf sein Debüt für die A-Nati wartet Schmid trotz zweier früherer Aufgebote weiterhin.
Nach drei Jahren und insgesamt 134 Pflichtspielen für den FC Basel verliess Schmid im Sommer erstmals dauerhaft die Schweiz. Salzburg stattete den Aargauer mit einem Vertrag bis 2030 aus. Der Schritt nach Österreich hat sich sportlich bislang ausgezahlt: Schmid gehört unter Trainer Danny Röhl regelmässig zur Startformation und absolviert einen grossen Teil seiner Einsätze über die volle Spielzeit.
Die Nationalmannschaft bleibt für Schmid deshalb ein grosses Thema. «Ich habe schon das Gefühl, dass ich es verdient habe», sagt der Verteidiger mit Blick auf eine erneute Nomination. Der Zeitpunkt ist interessant: Ende September beginnt für die Schweiz die neue Nations-League-Kampagne. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst.