Heim bis 2032? Ambri will Center langfristig binden – Gespräche laufen
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch swisshockey.ch Tessin Themen Transfermarkt Vereine Ⳇ Verbreitung
Beim HC Ambri-Piotta zeichnet sich die nächste wichtige Personalentscheidung ab. Nach Informationen von sportaktuell.ch aus der Leventina möchten die Tessiner André Heim langfristig über seinen 2027 auslaufenden Vertrag hinaus halten. Die Gespräche laufen bereits – im Raum steht sogar eine Lösung, die den Schweizer Center bis 2032 an Ambri binden könnte.
Noch ist allerdings nichts unterschrieben. Heim soll nach unseren Informationen auch bei anderen Klubs aus der National League ein Thema sein. Konkrete Namen dringen bislang nicht nach aussen, doch ein Schweizer Center seines Formats dürfte auf dem Markt kaum unbeachtet bleiben. Ambri möchte deshalb offenbar früh Klarheit schaffen und verhindern, dass sich die Konkurrenz in den kommenden Monaten intensiver einschaltet.
Die Ausgangslage des HCAP ist dennoch gut. Heim fühlt sich nach Informationen aus seinem Umfeld in der Leventina sehr wohl und kann sich grundsätzlich eine weitere Zukunft bei den Biancoblù vorstellen. Das passt zur aktuellen Personalstrategie des Klubs: Ambri versucht mehrere Leistungsträger frühzeitig zu binden und arbeitet beispielsweise auch bei Dario Wüthrich bereits langfristig an einer Lösung.
Aktueller Vertrag läuft 2027 aus
Heims Situation ist zeitlich durchaus brisant. Der 28-Jährige besitzt einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison 2026/27. Seine letzte Verlängerung hatte Ambri bereits Ende 2023 vorzeitig bekanntgegeben. Damals band sich der Center bis 2027 an die Leventiner.
Nun könnte erneut eine langfristige Vereinbarung folgen. Eine Bindung bis 2032 wäre ein deutliches Zeichen: Heim würde damit einen grossen Teil seiner weiteren Karriere in Ambri verbringen und für den Klub zu einer der zentralen Figuren der kommenden Jahre werden.
Dass der HCAP frühzeitig aktiv wird, überrascht deshalb nicht. Schweizer Center mit National-League-Erfahrung sind auf dem Transfermarkt besonders wertvoll. Wer einen solchen Spieler verliert, kann ihn nicht ohne Weiteres gleichwertig ersetzen.
Heim hat sich in Ambri etabliert
Der gebürtige Berner Oberländer spielt seit 2021 für Ambri. Zuvor lief er für den SC Bern auf und gewann mit den Hauptstädtern 2019 die Schweizer Meisterschaft. In der Leventina entwickelte er sich anschliessend zu einem wichtigen Zweiweg-Center.
Im Herbst 2023 versuchte Heim zudem den Sprung nach Nordamerika. Er unterschrieb bei den St. Louis Blues, kehrte nach dem Trainingscamp und der Aussicht auf einen Einsatz in tieferen nordamerikanischen Ligen jedoch wieder nach Ambri zurück.
Schon diese Entscheidung zeigte, welchen Stellenwert die Leventina für ihn besitzt. Seit seiner Rückkehr gehört Heim wieder fest zum Kern der Mannschaft und übernimmt sowohl offensiv als auch defensiv wichtige Aufgaben.
Andere Klubs beobachten die Situation
Genau diese Qualitäten machen Heim auch für andere National-League-Klubs interessant. Nach Informationen von sportaktuell.ch wird seine Vertragssituation ausserhalb der Leventina aufmerksam verfolgt.
Von einer Entscheidung zugunsten eines anderen Vereins kann derzeit allerdings keine Rede sein. Vielmehr befindet sich Ambri in laufenden Gesprächen mit dem Spieler und besitzt aufgrund seiner guten Beziehung zum Klub eine starke Ausgangsposition.
Entscheidend dürfte letztlich sein, wie langfristig beide Seiten planen wollen. Sollte tatsächlich eine Vereinbarung bis 2032 zustande kommen, wäre dies eine der längsten und wichtigsten Vertragsbindungen im aktuellen Ambri-Kader.
Bis dahin gilt: Die Gespräche laufen, Heim fühlt sich in Ambri wohl – aber der Markt schläft nicht.
- Heims aktueller Vertrag beim HC Ambri-Piotta läuft bis zum Ende der Saison 2026/27.
- Nach Informationen von sportaktuell.ch laufen Gespräche über eine langfristige Verlängerung.
- Eine Bindung bis 2032 steht als mögliche Lösung im Raum, unterschrieben ist derzeit noch nichts.
- Auch andere National-League-Klubs sollen die Situation des 28-jährigen Schweizer Centers verfolgen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert