Lausanne vor mehreren Comebacks
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch swisshockey.ch Tessin Themen Ⳇ Verbreitung
Beim Lausanne HC entspannt sich die personelle Situation zumindest teilweise. Antti Suomela könnte bereits am kommenden Wochenende ins Line-up zurückkehren, während Michael Fora und Aurélien Marti ebenfalls Fortschritte machen und für die kommende Woche wieder zu Optionen werden könnten. Colin Miller nähert sich ebenfalls dem Trainingscomeback.
Besonders wichtig wäre die Rückkehr von Suomela. Der finnische Center gehört zu den zentralen Figuren im Lausanner Angriff und fehlt derzeit mit einer Oberkörperverletzung. Nach Angaben des Klubs steht eine erneute medizinische Beurteilung an; sofern diese positiv ausfällt, ist ein Comeback bereits am Wochenende möglich.
In der Defensive gibt es ebenfalls positive Signale. Fora steht wieder auf dem Eis und steigert seine Belastung schrittweise. Marti arbeitet nach seiner Fussverletzung individuell und macht ebenfalls Fortschritte. Beide könnten bei weiterhin positivem Verlauf in der kommenden Woche wieder ins Line-up zurückkehren.
Suomela am nächsten an der Rückkehr
Bei Antti Suomela könnte es am schnellsten gehen.
Der Finne befindet sich nach seiner Oberkörperverletzung weiterhin im Aufbau. Lausanne plant eine erneute medizinische Kontrolle, bevor über einen Einsatz entschieden wird.
Aktuell hält der Klub eine Rückkehr bereits am kommenden Wochenende für möglich. Eine definitive Freigabe gibt es allerdings noch nicht.
Für den LHC wäre das sportlich wichtig. Suomela gehört zu den erfahrensten Centern des Kaders und kann sowohl offensiv als auch im Spiel ohne Scheibe eine zentrale Rolle übernehmen.
Fora bereits wieder auf dem Eis
Auch bei Michael Fora verläuft die Rehabilitation positiv.
Der Schweizer Nationalverteidiger hat das Eistraining wieder aufgenommen und arbeitet sich schrittweise an die volle Belastung heran. Sollte es in den kommenden Tagen keine Rückschläge geben, könnte eine Rückkehr in der kommenden Woche möglich werden.
Fora war vor der Saison eine der wichtigsten Verstärkungen in Lausannes ohnehin stark besetzter Defensive.
Seine Rückkehr würde Geoff Ward zusätzliche Möglichkeiten bei der Zusammenstellung der Verteidigerpaare geben.
Marti macht ebenfalls Fortschritte
Bei Aurélien Marti geht es ebenfalls vorwärts.
Der Verteidiger arbeitet nach seiner Fussverletzung derzeit individuell. Nach Angaben des Klubs entwickelt sich die Verletzung positiv.
Auch bei Marti wird eine Rückkehr in der kommenden Woche ins Auge gefasst, sofern die Belastung weiterhin gut vertragen wird.
Damit könnte sich Lausannes Defensive innerhalb weniger Tage deutlich verbreitern.
Miller soll wieder ins Training einsteigen
Colin Miller befindet sich ebenfalls auf dem Weg zurück.
Der erfahrene Verteidiger wird nochmals von einem Spezialisten untersucht. Danach soll entschieden werden, wie schnell die Belastung gesteigert werden kann.
Nach aktuellem Plan soll Miller im Verlauf der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Damit zeichnet sich ab, dass Lausanne nach den zahlreichen Ausfällen der vergangenen Wochen bald wieder deutlich mehr Optionen besitzen könnte.
Czarnik bleibt länger draussen
Nicht bei allen Spielern steht allerdings ein Comeback unmittelbar bevor.
Austin Czarnik fällt nach seiner Handoperation weiterhin länger aus. Die prognostizierte Pause beträgt sechs bis acht Wochen.
Über die Verletzung des offensiv wichtigen Amerikaners haben wir bereits ausführlich berichtet: Lausanne wochenlang ohne Czarnik.
Gerade deshalb wäre die Rückkehr von Suomela besonders wertvoll. Lausanne musste zuletzt offensiv auf mehrere ursprünglich eingeplante Leistungsträger verzichten.
Intensives Programm wartet
Lausanne bestreitet am Dienstagabend das Auswärtsspiel beim HC Ajoie.
Bereits einen Tag später folgt zuhause das Duell mit Genève-Servette. Am Freitag steht erneut ein Heimspiel an, bevor am Samstag die Partie bei den ZSC Lions folgt.
Damit wartet innerhalb weniger Tage eine hohe Belastung auf das Team.
Sollten Suomela, Fora und Marti wie erhofft zurückkehren, würde sich die personelle Situation deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt verbessern.
- Antti Suomela: Rückkehr möglicherweise bereits am kommenden Wochenende.
- Michael Fora: wieder auf dem Eis, Comeback frühestens in der kommenden Woche.
- Aurélien Marti: individuelles Training, Rückkehr ebenfalls kommende Woche möglich.
- Colin Miller: soll im Verlauf der nächsten Woche wieder ins Training einsteigen.
- Austin Czarnik: nach Handoperation weiterhin sechs bis acht Wochen ausser Gefecht.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert