Ambri: Bachmann zurück, Heed fehlt gegen Bern
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Tessin Themen Vereine Ⳇ Verbreitung
Der HC Ambri-Piotta erhält vor dem Heimspiel gegen den SC Bern am Samstag, 10. Oktober 2026, Verstärkung in der Defensive. Luc Bachmann steht vor seinem Comeback, während Tim Heed weiterhin ausfällt. Für die Leventiner geht es nach dem Auswärtssieg in Freiburg auch darum, ihre schwache Heimbilanz zu verbessern.
Trainer Jussi Tapola kann nach einer spielfreien Woche wieder mit Bachmann planen. Der Verteidiger trainierte am Freitag an der Seite von William Worge Kreü. Jesse Virtanen stand ebenfalls auf dem Eis, dürfte gegen Bern aber noch nicht einsatzbereit sein. Heed fehlte weiterhin im Mannschaftstraining. Im Angriff kehrt Nathan Borradori nach seiner Sperre zurück.
Ambri belegt vor den Freitagsspielen mit 14 Punkten aus neun Partien den fünften Tabellenplatz der National League. Nur drei Punkte holten die Tessiner bisher in der heimischen Gottardo Arena. Mit Bern gastiert nun ein Gegner in der Leventina, der seinerseits dringend Punkte benötigt.
Bachmann stärkt die Defensive
Die wichtigste Personalnachricht betrifft Luc Bachmann. Der Schweizer Verteidiger wurde im Abschlusstraining an der Seite des Schweden William Worge Kreü eingesetzt. Damit zeichnet sich seine Rückkehr in die Mannschaft für das Duell mit dem SC Bern ab.
Trainer Jussi Tapola beliess zudem das Verteidigerduo Rocco Pezzullo und Dario Wüthrich zusammen. Jesse Virtanen absolvierte das Training neben Simone Terraneo, ein Comeback des Finnen bereits am Samstag erscheint jedoch unwahrscheinlich. Isacco und Zaccheo Dotti bildeten ein weiteres Verteidigerpaar.
Besonders schwer wiegt die anhaltende Abwesenheit von Tim Heed. Der schwedische Offensivverteidiger fehlte auch am Freitag auf dem Eis. Damit muss Ambri voraussichtlich erneut ohne einen wichtigen Spieler im Spielaufbau und in der offensiven Unterstützung aus der Abwehr auskommen.
Borradori zurück – Pestoni behält seinen Platz
Im Sturm erhält Tapola zusätzliche Möglichkeiten. Nathan Borradori, der den Auswärtssieg gegen Fribourg-Gottéron wegen einer Sperre verpasst hatte, steht wieder zur Verfügung.
Im Training bildete Borradori eine Angriffsformation mit den Brüdern Manix und Lukas Landry. Inti Pestoni wurde weiterhin neben Petr Kodytek und Michael Joly eingesetzt.
Auch Roby Järventie trainierte wieder regulär. Er bildete mit Nate Schnarr und Tommaso De Luca eine Linie. Eine weitere Formation bestand aus André Heim, Miles Müller und Tim Muggli.
Daniele Grassi und David Bosson waren beim Training nur kurz zu Beginn auf dem Eis. Welche Spieler letztlich zum Matchkader gehören, entscheidet sich mit der definitiven Aufstellung.
Ambri muss seine Heimbilanz verbessern
Die personellen Neuigkeiten kommen zu einem wichtigen Zeitpunkt. Ambri gewann zuletzt auswärts gegen Fribourg-Gottéron mit 2:1 und zeigte dabei eine deutlich stabilere Leistung als bei der vorangegangenen 1:5-Heimniederlage gegen die SCL Tigers.
Der 2:1-Auswärtssieg gegen Fribourg-Gottéron war besonders wichtig, weil die Tessiner zuvor in der Gottardo Arena gegen die ZSC Lions, den HC Davos und die SCL Tigers drei Niederlagen hintereinander hinnehmen mussten.
Mit erst drei Heimpunkten besteht deutlicher Verbesserungsbedarf. Ambri verfügt nach neun Begegnungen über eine Tordifferenz von minus fünf. Auswärts funktioniert das Spiel der Leventiner bisher deutlich besser.
Bern reist unter Druck ins Tessin
Der SC Bern befindet sich ebenfalls in einer schwierigen Phase. Vor dem Freitagsspiel gegen den EHC Biel-Bienne standen die Berner nach sieben Begegnungen mit neun Punkten auf dem 13. Tabellenplatz.
Zuletzt verlor der SCB auswärts gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 3:4 nach Verlängerung. Das Gastspiel in Ambri folgt unmittelbar auf das Heimspiel gegen Biel. Die Berner müssen somit zwei Partien innerhalb von 24 Stunden bestreiten.
Für Ambri wird entscheidend sein, ob sich die defensive Stabilität aus dem Freiburg-Spiel bestätigen lässt. Die Rückkehr Bachmanns könnte dabei helfen. Gleichzeitig muss die Mannschaft auch ohne Heed einen kontrollierten Spielaufbau finden.
Weitere wichtige Aufgaben warten
Nach dem Heimspiel gegen Bern geht es für Ambri am Freitag, 16. Oktober, auswärts beim EHC Kloten weiter. Einen Tag später empfängt die Mannschaft Genève-Servette in der Gottardo Arena.
Am Dienstag, 20. Oktober, steht das nächste Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron auf dem Programm. Sämtliche drei Begegnungen beginnen um 19.45 Uhr.
Für Tapolas Mannschaft eröffnet sich damit die Gelegenheit, die bisherige Heimschwäche zu korrigieren. Zunächst zählt jedoch das Duell gegen Bern, in dem Ambri an die kämpferisch überzeugende Leistung aus Freiburg anknüpfen möchte.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert