Ambrì fordert Meister Fribourg – Duell zweier formstarker Teams
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Freiburg nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Tessin Themen Ⳇ Verbreitung
Ambrì-Piotta empfängt am Dienstag, 20. Oktober 2026, Schweizer Meister Fribourg-Gottéron. Beide Teams haben nach zwölf Spielen 21 Punkte: Die Freiburger sind Dritte, Ambrì folgt auf Rang vier. Das Spitzenduell in der Gottardo Arena beginnt um 19.45 Uhr.
Ambrì reist mit sechs Punkten vom Wochenende an: Auf das 5:0 in Kloten folgte ein 6:3 gegen Genève-Servette. Fribourg bezwang Lugano zuletzt 6:1 mit fünf Powerplaytoren. Im ersten Direktduell am 3. Oktober siegte Ambrì auswärts 2:1.
Torhüter Philip Wüthrich trainierte am Montag wieder normal, nachdem ihn Gilles Senn gegen Genf vertreten hatte. Jesse Virtanen absolvierte ebenfalls ein komplettes Training, sein Saisondebüt wird diese Woche aber nicht erwartet. Für Trainer Jussi Tapola wird die Disziplin gegen Fribourgs Powerplay entscheidend.
Elf Tore an zwei Tagen: Ambrì kommt in Fahrt
Beim 5:0 in Kloten glänzte Roby Järventie als Doppeltorschütze, Philip Wüthrich hielt seinen Kasten sauber. Nur 24 Stunden später folgte das 6:3 gegen Genève-Servette.
Michael Joly und Captain Tommaso De Luca trafen doppelt. Im Schlussdrittel erzielte Joly das 3:2, nur 16 Sekunden später erhöhte Järventie. So endete auch Ambrìs Serie von vier Heimniederlagen.
Fribourgs Powerplay ist die grosse Gefahr
Beim 6:1 gegen Lugano demonstrierte der Meister seine Überzahlstärke: Nach einer Fünfminutenstrafe gegen Rasmus Kupari erzielte Gottéron binnen gut zwei Minuten vier Treffer, insgesamt fünf Powerplaytore.
Yannick Rathgeb traf doppelt; auch Marcus Sörensen, Christoph Bertschy, Henrik Borgström und Ludvig Johnson trugen sich in die Torschützenliste ein. Sörensen steht nach elf Spielen bei 16 Punkten, davon 13 Assists. Für Ambrì heisst das: unnötige Strafen unbedingt vermeiden.
Die erste Begegnung ging an Ambrì
Beim 2:1-Auswärtssieg in Fribourg am 3. Oktober überzeugte Ambrì mit stabiler Defensivarbeit. Der Titelverteidiger will in der Gottardo Arena zurückschlagen.
Wüthrich macht Fortschritte, Virtanen muss warten
Am Samstag gegen Genf stand Gilles Senn im Tor, weil Wüthrich angeschlagen war. Der Keeper trainierte am Montag wieder mit der Mannschaft; über seine Einsatzfähigkeit soll nach dem Abschlusstraining entschieden werden.
Auch Jesse Virtanen trainiert wieder voll mit. Der finnische Verteidiger hat nach seiner Knieverletzung aber noch kein Meisterschaftsspiel absolviert; sein Comeback wird diese Woche nicht erwartet. William Worge Kreü bleibt damit eine wichtige Option in der Defensive.
Gleiche Punktzahl, unterschiedliche Stärken
Fribourg steht nach zwölf Partien bei 44:30 Toren, Ambrì bei 37:35. Die Freiburger besitzen die bessere Tordifferenz, die Leventiner den Heimvorteil. Topskorer Järventie hat bereits 18 Punkte gesammelt.
Trainer Roger Rönnberg kann zudem auf Neuzugang Thierry Schild zurückgreifen, der bis Saisonende vom SC Bern ausgeliehen ist. Beide Mannschaften treten am Freitag erneut an: Ambrì bei den Lakers, Fribourg zu Hause gegen Biel.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert