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Ambri verliert 1:5 gegen Langnau – der starke Saisonstart beginnt zu bröckeln

Der HC Ambri-Piotta erlebt den nächsten empfindlichen Rückschlag. Zwei Tage nach dem 0:3 gegen Davos verlieren die Leventiner auch zuhause gegen die SCL Tigers klar mit 1:5. Unnötige Strafen, zu viele Eigenfehler und ein deutlich weniger intensives Tempospiel als noch zu Saisonbeginn prägen einen enttäuschenden Abend in der Gottardo Arena. Langnau spielt dabei keineswegs überragend, aber ausgesprochen ordentlich. Die Tigers halten ihr Spiel einfach, sauber und effizient, machen wenige Fehler und geben Ambri kaum Möglichkeiten, wirklich Druck aufzubauen. Genau darin liegt an diesem Abend der grosse Unterschied: Während die Gäste ihre Aufgaben konsequent erledigen, bringt sich Ambri mit Ungenauigkeiten und vermeidbaren Strafen immer wieder selbst aus dem Rhythmus. Damit bestätigt sich eine Entwicklung, die bereits beim 0:3 gegen den HC Davos erkennbar war. Vom hohen Tempo, der aggressiven Vorwärtsbewegung und jener Intensität, die den starken Saisonstart geprägt hatten, ist momentan deutlich weniger zu sehen. Besonders bitter: Für Langnau ist es bereits der neunte Meisterschaftssieg in Folge gegen Ambri. Auch das Vorbereitungsspiel Ende August hatten die Tigers mit 6:3 gewonnen.

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Del Ponte trennt sich nach elf Jahren von Meuwly

Ajla Del Ponte schlägt ein neues Kapitel ihrer Karriere auf. Die 30-jährige Tessiner Sprinterin beendet nach elf Jahren die Zusammenarbeit mit Laurent Meuwly und verlässt nach sieben Saisons auch ihre Trainingsbasis in den Niederlanden. Künftig trainiert Del Ponte in Magglingen und Bern in der Gruppe von Adrian Rothenbühler. Der Schritt ist einschneidend. Meuwly hatte Del Ponte seit 2015 betreut und sie bis in die Weltspitze geführt. Unter seiner Leitung wurde sie 2021 Hallen-Europameisterin über 60 Meter, lief über 100 Meter Schweizer Rekord und erreichte bei den Olympischen Spielen in Tokio den Final. Als Meuwly 2019 zum niederländischen Verband wechselte, folgte ihm Del Ponte nach Papendal. Nun kehrt die Tessinerin in die Schweiz zurück. Del Ponte bestätigte den Trainerwechsel am Donnerstag selbst und bezeichnete den Schritt als Neuanfang. Mit Rothenbühler trifft sie auf einen der erfahrensten Schweizer Sprinttrainer, der bereits seit Jahren im nationalen Spitzensport tätig ist und unter anderem auch die Schweizer 4x100-Meter-Frauenstaffel betreute.

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