Was gehört in die Tennistasche? Die Packliste fürs Training an heissen Sommertagen
von belmedia Redaktion #Schweizweit Allgemein Alltag beautytipps.ch elterntipps.ch Essen & Trinken Familie Familienleben Freizeit Gesundheit Getränke Inspiration Konzeption Lifestyle Magazine nachrichtenticker.ch News Produkte Regionen Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Strategie Tennis Themen Tipps Trends Vital xund24.ch Zubehör Ⳇ Verbreitung
Eine gut gepackte Tennistasche sorgt dafür, dass Sie sich auf dem Platz ganz auf Ihr Spiel konzentrieren können.
Schläger und Bälle bilden die Grundlage, doch gerade an heissen Sommertagen entscheiden Getränke, Sonnenschutz und ein frisches Griffband darüber, wie entspannt eine Trainingseinheit verläuft.
Die passende Tasche muss kein Profimodell sein
Zwölf Schläger, mehrere Paar Schuhe und Kleidung für eine ganze Turnierwoche: Was bei Profis sinnvoll ist, wäre für die meisten Freizeitspieler unnötiger Ballast. Wer ein- oder zweimal pro Woche trainiert, kommt gewöhnlich mit einem Tennisrucksack oder einer Tasche für zwei bis drei Schläger gut aus. Für regelmässige Matches darf sie etwas grösser sein.
Praktischer als möglichst viel Volumen sind getrennte Fächer. Schläger, Schuhe, frische Kleidung und feuchte Textilien sollten sich voneinander trennen lassen. Ein kleines Aussenfach hält Schlüssel, Mobiltelefon und Portemonnaie griffbereit. Gepolsterte Träger machen den Weg zum Club angenehmer. Wer häufig bei hohen Temperaturen spielt, kann auf ein isoliertes Schlägerfach achten. Es schützt Rahmen und Besaitung zumindest zeitweise vor starker Hitze.
Im parkierten Auto sollte die Tasche dennoch nicht bleiben. Dort können sich Innenraum und Gepäck stark aufheizen. Das belastet Getränke, Sonnencreme, Griffbänder und vor allem die Besaitung.
Schläger, Bälle und Schuhe: die sportliche Grundausstattung
Für ein lockeres Training genügt meist ein Schläger. Vor einem Match lohnt sich ein Ersatzmodell mit ähnlichem Gewicht und vergleichbarer Besaitung. Reisst eine Saite, kann die Partie ohne lange Unterbrechung weitergehen. Kontrollieren Sie am Vorabend, ob Rahmen, Saiten und Griffband in Ordnung sind. Ein abgenutztes oder feuchtes Griffband rutscht leichter aus der Hand; ein neues Overgrip benötigt kaum Platz.
Eine frische Dose Bälle gehört ebenfalls in die Tasche, sofern der Club oder der Spielpartner keine mitbringt. Für Wettkämpfe gelten je nach Veranstaltung Vorgaben. Swiss Tennis weist darauf hin, dass bei offiziellen Turnieren, im Interclub und bei der Club Champion Trophy offizielle Partnerbälle verwendet werden. Freizeitspieler dürfen unkomplizierter wählen.
Bei den Schuhen entscheidet der Platzbelag. Sandplatzschuhe besitzen ein anderes Sohlenprofil als Modelle für Hartplätze oder die Halle. Eine ausführliche Übersicht zu Racket, Schuhen und Bällen bietet sportaktuell.ch. Strassenschuhe gehören nicht auf den Court: Sie geben bei schnellen Richtungswechseln häufig zu wenig seitlichen Halt und können den Platz beschädigen.
Getränke grosszügig einplanen
Tennis kennt keine feste Spieldauer. Aus einem kurzen Match können leicht zwei intensive Stunden werden. Packen Sie deshalb mehr Flüssigkeit ein, als Sie voraussichtlich benötigen. Eine grosse, gut schliessende Flasche oder zwei kleinere Flaschen lassen sich einfacher einteilen. Eine isolierte Flasche hält das Getränk länger angenehm kühl.
Warten Sie mit dem Trinken nicht, bis starker Durst einsetzt. Regelmässige kleine Schlucke während der Seitenwechsel sind meist angenehmer als eine grosse Menge auf einmal. Bei langen, schweisstreibenden Einheiten können ein geeignetes Sportgetränk oder elektrolythaltige Getränke sinnvoll sein. Wer aus medizinischen Gründen seine Trinkmenge oder die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe begrenzen muss, sollte sich an die persönliche ärztliche Empfehlung halten.
Als kleiner Snack eignen sich beispielsweise eine Banane, leicht verdauliche Riegel, Cracker oder ein einfaches Sandwich. Schokolade und empfindliche Milchprodukte überstehen einen heissen Nachmittag in der Tennistasche weniger gut. Weitere Hinweise zu Tennis und Ernährung finden Sie ebenfalls bei sportaktuell.ch.
Was an heissen Tagen zusätzlich hineingehört
Ein kleines Handtuch ist auf dem Platz besonders praktisch. Es trocknet Gesicht und Hände und verhindert, dass der Schlägergriff durch Schweiss unsicher wird. Ein zweites, grösseres Handtuch bleibt für die Dusche reserviert. Packen Sie feuchte Textilien nach dem Spiel in einen separaten Beutel und nehmen Sie diesen zu Hause sofort aus der Tasche.
Leichte Shorts oder ein Tennisrock und ein atmungsaktives Shirt passen zu hochsommerlichen Temperaturen. Ein Wechselshirt sorgt nach dem Training für ein angenehmeres Gefühl. Kappe oder Visor schützen das Gesicht, eine geeignete Sportsonnenbrille reduziert Blendung. Sonnencreme sollte schweissbeständig sein und rechtzeitig vor dem Spiel auf alle unbedeckten Hautstellen aufgetragen werden. Vergessen werden häufig Ohren, Nacken und Waden.
Bei grosser Hitze ist gute Planung wichtiger als eine besonders volle Tasche. Wenn möglich, wird am frühen Morgen oder am Abend gespielt. Legen Sie Pausen ein und suchen Sie bei den Seitenwechseln Schatten. Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, ungewöhnliche Schwäche oder Verwirrtheit sind Warnzeichen. In diesem Fall sollte das Spiel beendet, ein kühler Ort aufgesucht und bei ausgeprägten Beschwerden medizinische Hilfe organisiert werden.
Kleine Helfer, die ein Match retten können
In einem verschliessbaren Täschchen lassen sich Pflaster, Blasenpflaster, etwas Tape und ein kleines Desinfektionsmittel sauber aufbewahren. Hinzu kommen persönliche Medikamente, die Sie unterwegs benötigen. Eine einfache Plastiktüte erfüllt mehrere Aufgaben: Sie nimmt verschwitzte Kleidung, schmutzige Sandplatzschuhe oder eine undichte Flasche auf.
Ebenfalls nützlich sind Ersatzgriffbänder, ein Vibrationsdämpfer und ein Schnürsenkel. Wer Kontaktlinsen trägt, denkt an die benötigten Pflegeprodukte oder eine Ersatzbrille. Taschentücher, Haargummis und ein wenig Bargeld für das Clubhaus vervollständigen das kleine Reservefach. Selten gebrauchte Dinge dürfen dort bleiben, sollten aber regelmässig kontrolliert werden.
So bleibt die Tennistasche übersichtlich
Eine feste Ordnung spart vor dem Match Zeit. Schläger kommen ins gepolsterte Hauptfach, Schuhe in die belüftete Schuhkammer und Getränke aufrecht in ein seitliches Fach. Kleinteile gehören gemeinsam in einen Beutel, statt lose zwischen Handtüchern und Kleidung zu verschwinden. Mobiltelefon und Schlüssel sollten weder an den Schlägern reiben noch unter einer Flasche liegen.
Leeren Sie die Tasche nach jedem Spiel vollständig. Feuchte Kleidung, Bananenschalen und angebrochene Getränke entwickeln sonst schnell ein unerfreuliches Eigenleben. Lassen Sie offene Fächer trocknen und füllen Sie Verbrauchtes gleich wieder auf. Ein kurzer Blick am Vorabend genügt dann, um am nächsten Tag ohne hektische Suche loszufahren.
Video: So packt ein Tennistrainer seine Tasche
Der deutsche Tennistrainer Sven Bendlin zeigt ausführlich, wie er seine Tennistasche organisiert und welche Ausrüstung ihm im Training und Match wichtig ist. Das Video vermittelt viele praktische Anregungen, ohne zu erwarten, dass Freizeitspieler den kompletten Inhalt eines Trainers übernehmen.
Die Packliste mit 15 wichtigen Dingen
- Passender Tennisschläger
- Ersatzschläger für Matches
- Frische Tennisbälle
- Tennisschuhe für den jeweiligen Belag
- Leichte Tenniskleidung und Wechselshirt
- Ausreichend Getränke
- Gut verträglicher Snack
- Kleines Handtuch für den Platz
- Sonnencreme
- Kappe, Visor oder Sportsonnenbrille
- Ersatzgriffband und Vibrationsdämpfer
- Pflaster, Blasenpflaster und Tape
- Persönlich benötigte Medikamente
- Beutel für feuchte Kleidung und Schuhe
- Schlüssel, Mobiltelefon und etwas Bargeld
Gut vorbereitet spielt es sich entspannter
Eine sinnvolle Tennistasche ist kein mobiles Sportgeschäft. Sie enthält genau das, was Sie für die geplante Einheit, die Witterung und den Platzbelag benötigen. Schläger, Schuhe, Bälle und Getränke bilden den Kern. Sonnenschutz, frische Kleidung und einige kleine Ersatzteile verhindern, dass eine Kleinigkeit den Spielspass verdirbt.
Wer nach dem Training fünf Minuten fürs Ausräumen und Auffüllen reserviert, startet beim nächsten Mal gelassener. Dann bleibt vor dem ersten Aufschlag genügend Zeit für das Wesentliche: ein gutes Einspielen, einen freundlichen Gegner und die Vorfreude auf eine schöne Partie.
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